Biografie

 

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Kurze Version 

Fotografie Irène Zandel, 2014

Severin v. Eckardstein zählt zu den bedeutendsten deutschen Pianisten seiner Generation und ist mit Solo- und Orchesterkonzerten auf vielen großen Podien der Welt zuhause.

Der Preisträger des „Grand Prix International Reine Elisabeth in Brüssel“ (2003) gab viel beachtete und hoch gelobte Konzerte beispielsweise in Berlin, München, Moskau, London, Paris, New York, Amsterdam, Trondheim, Budapest, Hong-Kong, Tokyo und in Seoul. Er gastierte mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Philippe Herreweghe, Lothar Zagrosek und Marek Janowski und gab wichtige Debuts wie z.B. mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Paavo Järvi und dem Dallas Symphony Orchestra mit Jaap van Zweden am Pult. Im 2017 debütierte er mit der Ungarischen Nationalphilharmonie in Budapest und war zum sechsten Mal zu den „Meesterpianisten“ im Concertgebouw Amsterdam eingeladen.

Nach seinem Studium bei Frau Prof. Szczepanska, Prof. Kämmerling und zuletzt Prof. Hellwig in Berlin, wo er auch sein Konzertexamen ablegte, suchte von Eckardstein weitere Anregungen in zusätzlichen Studien an der International Piano Academy Lake Como, erhielt Privatunterricht u.a. von Alfred Brendel und nahm an zahlreichen Meisterkursen teil. Er selbst erteilte Meisterkurse u.a. in Südkorea, Finnland und 2017 in Belgien und an der UdK Berlin.

Auch die Kammermusik genießt in seinem Repertoire einen wichtigen Stellenwert. Häufiger konzertiert er mit jüngeren, sehr renommierten Musikern wie Andrej Bielov, Igor Levit, Franziska Hölscher und Danjulo Ishizaka. Zusammen mit Franziska Hölscher hat er die Kammermusikreihe „Klangbrücken“ im Berliner Konzerthaus gegründet.

Seine CD Aufnahmen, u.a. mit Werken von Schubert, Skrjabin, Medtner, Wagner und Schumann sind auf großes Interesse gestoßen. In 2018 wird eine CD mit Werken von Debussy und Dupont erscheinen.

 

Lange Version

Severin v. Eckardstein zählt zu den bedeutendsten deutschen Pianisten seiner Generation und ist mit Solo- und Orchesterkonzerten längst auf vielen großen Podien der Welt zuhause.

Er gab viel beachtete und von der Presse oft hoch gelobte Konzerte beispielsweise in Berlin, München, Moskau, London, Paris, New York, Amsterdam, trondheim, Budapest, Hong-Kong, Tokyo und in Seoul. Vielfach ist er auch bei Musikfestivals zu hören, so mehrfach beim Klavier-Festival Ruhr, dem Festival in La Roque d’Anthéron, Frankreich, dem Schleswig-Holstein Musik Festival oder dem Miami International Piano Festival, wo er 2009 das Eröffnungskonzert spielte. Er gastierte mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Philippe Herreweghe, Lothar Zagrosek und Marek Janowski. Wichtige Debuts erfolgten u.a. 2007 mit dem Royal Concertgebouw Orchestra (Beethoven Klavierkonzert Nr. 5) unter Paavo Järvi, im Frühjahr 2012 mit dem Dallas Symphony Orchestra (Prokofiev Klavierkonzert Nr. 3) und Jaap van Zweden am Pult. In 2015 stand sein Debut mit dem Trondheim Symfoniorkester und in 2017 mit der Hungarian National Philharmony unter Zsolt Hamar auf dem Programm. Als mehrfacher Gast in der Reihe “Meesterpianisten” im Concertgebouw Amsterdam eröffnete von Eckardstein 2012 das große Jubiläumskonzert dieser Reihe aus Anlass ihres 25-jährigem Bestehens. In der Saison 2016/17 spielte er zum sechten Mal in dieser außergewöhnlichen Reihe.

Der 1978 in Düsseldorf geborene Musiker ist Preisträger bedeutender internationaler Wettbewerbe wie u.a. „Ferruccio Busoni“ in Bozen (1998), dem „Leeds International Piano Competition“ (2000) und dem „José Iturbi“ in Valencia (2002), zudem ist er Gewinner des ARD-Wettbewerbs in München (1999) und erhielt den 1. Preis im berühmten „Grand Prix International Reine Elisabeth“ in Brüssel (2003). Mehrfach erhielt er Sonderpreise für die „Beste Interpretation zeitgenössischer Musik“. Mehrere Stiftungen und Gesellschaften, u.a. die Mozartgesellschaft und die Studienstiftung des Deutschen Volkes, haben ihn mit Stipendien ausgezeichnet. 2002 erhielt er den Europäischen Kulturförderpreis in Berlin und 2003 den Preis „Echo Klassik“.

Die wesentlichen Impulse in seiner künstlerischen Ausbildung erhielt Severin von Eckardstein bei seinen Lehrern Prof. Barbara Szczepanska, bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling und bei Prof. Klaus Hellwig, Universität der Künste, Berlin, wo er auch sein Konzertexamen ablegte. In zusätzlichen Studien an der International Piano Academy Lake Como, Italien, gewann er weitere Anregungen. Privatunterricht erhielt er u.a. von Alfred Brendel und nahm an Meisterkursen bei Karl Ulrich Schnabel, Alicia de Larrocha, Leon Fleisher und Menahem Pressler teil, um nur einige zu nennen. Er selbst erteilte Meisterkurse u.a. in Südkorea, in Finnland, Belgien und in der UdK Berlin.

Auch die Kammermusik genießt in seinem Repertoire einen wichtigen Stellenwert. Dabei trat er in Festivals wie dem Kuhmo Chamber Music Festival, Finnland, und – zusammen mit dem Cellisten Heinrich Schiff – in dem Risør Chamber Music Festival, Norwegen, auf. Häufiger konzertiert er auch mit jüngeren, sehr renommierten Musikern wie Andrej Bielov, Igor Levit, Franziska Hölscher, Danjulo Ishizaka und Nicolas Altstaedt, um nur einige zu nennen. Zusammen mit Franziska Hölscher hat er vor einigen Jahren die Kammermusikreihe „Klangbrücken“ im Berliner Konzerthaus gegründet.

Severin von Eckardsteins außerordentlich umfangreiches Repertoire umfasst Werke von der Barockzeit bis zur Musik des 21. Jahrhunderts; so hat er mehrere Werke zeitgenössischer Komponisten, insbesondere des Amerikaners Sidney Corbett, uraufgeführt. Einer seiner gegenwärtigen Schwerpunkte ist die anspruchsvolle spätromantische Klaviermusik von weniger häufig gespielten Komponisten, wie z.B. Nicolai Medtner.

Seine CD Aufnahmen, u.a. mit Werken von Schubert, Skrjabin, Medtner, Wagner und Schumann sind auf großes Interesse gestoßen. In 2018 wird eine weitere CD mit Werken von Debussy und Dupont erscheinen.

 

 

 

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Fotografie Irène Zandel, 2014

(Französische Version in Vorbereitung)